In der Kreativbranche hält sich hartnäckig die Vorstellung, dass Relevanz, Sichtbarkeit und ernsthafte Projekte an bestimmte Orte gebunden sind. An Metropolen. An Szenen. An Adressen, die man kennen soll, um „dazuzugehören“.
Diese Logik erzeugt Bewegung.
Talente ziehen weg. Produktionen wandern ab. Aufmerksamkeit konzentriert sich auf wenige Hotspots.
Und irgendwann wird daraus eine selbsterfüllende Prophezeiung.
F*ck Berlin ist kein Angriff oder Groll gegen eine Stadt.
Es ist eine Ansage an dieses Denkmuster. Und ja, wir nennen es so, weil Berlin wie kein anderer Ort für genau dieses Narrativ steht.
Eine klare Botschaft an alle Kreativen hier:
Ihr müsst nicht weg, um relevant zu sein. Ihr müsst nicht umziehen, um Aufträge zu bekommen.
Und ihr müsst eure Heimat nicht verlassen, um ernst genommen zu werden.
Gleichzeitig ist es eine Einladung an regionale Unternehmen.
Erfolg kann hier entstehen.
Ressourcen können hier bleiben.
Wertschöpfung kann hier zurück in die Region fließen.
Wir wollen Infrastruktur schaffen, die das möglich macht.
Netzwerke stärken. Produktionen bündeln. Perspektiven aufbauen.
F*CK BERLIN
F*CK MÜNCHEN
F*CK KÖLN
F*CK HAMBURG